vs.
3 2

Spieldetails

Spieldatum: Sonntag, 11 September 2016
Beginn des Spiels: 15:00 Uhr
 
Schiedsrichter: Lukas Taugerbeck
 

Startaufstellung

Torwart
Abwehr
Mittelfeld
Angriff

Trainer
Co-Trainer
Torwarttrainer
Physiotherapeut
Teammanager

Ereignisse

Zeit Ereignis
90 4Gelbe KarteMartin Heydel
90 4Gelbe KarteFritz Mattheß
85Gelbe KarteJulius Otto
83Gelbe KarteKarsten Werneke
76Eingewechselt Robin Teubner (Mittelfeld)
 Ausgewechselt Marcel Mühle (Mittelfeld)
76Eingewechselt Marius Ehmig (Abwehr)
 Ausgewechselt Rico Lehmann (Mittelfeld)
69Gelbe KarteFlorian Klengel
67Gelbe KartePatrick Löbel
64Gelbe KartePaul Berger
61Gelbe KarteSebastian Frenzel
46TorDanny Troschke
35TorKarsten Werneke
26Gelbe KarteKevin Schreiber
23TorPaul Kiontke
20TorClemens Hantke
01TorPaul Kiontke

 Zusammenfassung

Ausgleich gelingt nicht

Eine bittere Niederlage hat Fußball-Landesligist FC Lößnitz am Sonntag kassiert. Der Aufsteiger unterlag beim BSC Freiberg 2:3 (1:3). Die Gäste mussten einem 0:3-Rückstand nachlaufen. FCL-Trainer Mike Welwarsky: „Es klingt zwar komisch, aber wir haben das Spiel deutlich bestimmt, dynamisch und attraktiv Fußball gespielt. Doch wir haben Dinge erlebt, die ungewöhnlich sind.“ Schon nach 20 Sekunden führte ein Konzentrationsfehler der Abwehr zum 1:0 für Freiberg. Durch einen Standard in der 20. Minute – ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde per Kopf verwandelt – fiel das 2:0. Die Lößnitzer blieben im Vorwärtsgang. Als Danny Troschke gefoult wurde, pfiff der Referee nicht. Aus dieser Situation, laut Welwarsky elfmeterreif, entwickelte sich ein Freiberger Angriff zum 3:0 (23.). „Da war das Spiel eigentlich vorbei und auf den Kopf gestellt“, so Welwarsky. Lößnitz aber kämpfte. Karsten Werneke schoss nach einem Zuspiel von Neuzugang Philipp Hauck das 1:3 (35.). Vorm Seitenwechsel wurde ein Treffer der Gäste wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben. Kurz nach der Pause, die der FCL-Coach zum intensiven Motivieren nutzte, verkürzte Troschke auf 2:3 (46.). „Der BSC konnte sich dann nur noch durch Fouls und Zeitspiel retten“, so Welwarsky. Leider habe es nicht mehr zum Ausgleich gereicht.

 

Riesenjubel beim BSC: Clemens Hantke, Markus Scholz und Tommy Gommlich (v. l.) feiern den 3:2-Sieg gegen den FC Lößnitz. Foto: Eckardt Mildner

 
BSC mit viel Glück und Geschick

Im zweiten Heimspiel 2016/17 haben die Sachsenliga-Fußballer des BSC Freiberg den ersten Saisonsieg eingefahren. Das war allerdings ein hartes Stück Arbeit.

Von Steffen Bauer

Freiberg - Andreas Gartner hat es nach dem Abpfiff auf den Punkt gebracht. „Fußball ist ein gnadenloser Ergebnissport“, sagte der Manager des BSC Freiberg nach dem knappen 3:2 (3:1)-Sieg seines Teams gegen den FC Lößnitz. Denn am 3. Spieltag der Sachsenliga war nicht der BSC, sondern der Aufsteiger aus dem Erzgebirge das klar bessere Team. „Wir haben heute viel Glück gehabt“, sagte Gartner nach dem ersten Sieg der Freiberger in der neuen Saison. „Wir hatten in der 2. Halbzeit eine einzige Offensivaktion, während Lößnitz im Prinzip auf ein Tor gespielt hat.“Allerdings verdienten sich die Freiberger durch ihren Einsatz die drei Zähler allemal. „Kämpferisch hat die Mannschaft alles gegeben“, lobte Trainer Kay Matthes. „Bis zum Umfallen – mehr ging heute nicht.“ Und unterm Strich zählen nun einmal die Tore, so der 48-Jährige. „Die hat Lößnitz nicht gemacht.“Dabei konnte Paul Kiontke seinen Ruf als Torjäger weiter untermauern. Bereits nach 23 Sekunden drückte der 28-Jährige eine Flanke von Paul Berger in die Maschen. Nach einem Steilpass von Florian Klengel war der Bannewitzer, der im Sommer aus Coswig kam, in der 23. Minute dann auch mit dem 3:0 zur Stelle. Damit hat Kiontke nun schon sechs Pflichtspieltore zu Buche stehen – je drei in der Sachsenliga und im Pokal.Dazwischen hatte ein Spieler getroffen, der in erster Linie für das Toreverhindern zuständig ist: Clemens Hantke köpfte in der 21. Minute eine Flanke zum 2:0 ein. Damit hat der Defensivspieler, der im Januar vom 1. FC Neubrandenburg zum BSC kam, nun dreimal für seinen neuen Verein getroffen. Im Kopfballspiel sei er ganz gut, lächelte der 1,85 Meter große Mecklenburger, der an der Bergakademie studiert.Der gelernte Innenverteidiger, der Stammspieler beim Nord-Oberligisten in Neubrandenburg war, hat in dieser Saison gemeinsam mit Christopher Otto den defensiven Part im BSC-Mittelfeld übernommen. Mit jeder Menge Arbeit am Sonntag: Die Partie sei nach starken 25 Minuten des BSC und der 3:0-Führung immer mehr zugunsten der Lößnitzer gekippt, sagte Hantke. „Wir hatten etliche Löcher zu stopfen im Mittelfeld.“ Nach einer halben Stunde und kurz nach Wiederbeginn wurde die BSC-Hintermannschaft trotzdem zweimal ausgehebelt. Nun wurde es eine regelrechte Abwehrschlacht, so Hantke. „Wir hätten uns nicht beschweren können, wenn wir noch ein oder zwei Tore mehr kassiert hätten“, atmete der 23-Jährige nach dem Abpfiff tief durch. Umso glücklicher seien alle dann über den ersten Sieg gewesen. „Vorige Saison war es noch oft anders herum“, sagte Hantke. „Da haben wir oft gut gespielt, aber die Tore nicht gemacht.“Die Truppe habe jedoch nicht nur Glück gehabt, so Manager Gartner, sondern durchaus auch mit Geschick verteidigt. Immerhin hatten die Lößnitzer mit Trehkopf, Troschke, Wölfel und Hauck vier ehemalige Profis aus Chemnitz, Aue und Zwickau auf dem Platz stehen.

Statistik BSC Freiberg: Heydel - M. Krause, Scholz, Löbel, Uhlig - Hantke (77. Göhzold), Otto, Klengel (88. F. Mattheß), Berger - Gommlich, Kiontke (86. Berndt)

Tore: 1:0 Kiontke (1.), 2:0 Hantke (21.), 3:0 Kiontke (23.), 3:1 Werneke (31.), 3:2 Troschke (46.) - SR: Taugerbeck (Dresden) - Zu.: 57

Riesenjubel beim BSC: Clemens Hantke, Markus Scholz und Tommy Gommlich (v. l.) feiern den 3:2-Sieg gegen den FC Lößnitz. Foto: Eckardt Mildner

 QuelleFreie Presse: Lokalausgabe Aue-Schwarzeneberg und Freiberg