vs.
1 1

Spieldetails

Spieldatum: Samstag, 03 Dezember 2016
Beginn des Spiels: 13:30 Uhr
 
Austragungsort: Stadion an der Talstraße
 
Schiedsrichter: Jens Rohland
 

Startaufstellung

Torwart
Abwehr
Mittelfeld
Angriff

Trainer
Co-Trainer
Torwarttrainer
Physiotherapeut
Teammanager

Ereignisse

Zeit Ereignis
88Eingewechselt Albert Samatov (Angriff)
 Ausgewechselt Nils Günther (Angriff)
88Eingewechselt Sebastian Frenzel (Angriff)
 Ausgewechselt Marius Ehmig (Angriff)
68Gelbe KarteDanny Troschke
55Gelbe KartePaolo Süß
47Gelbe KarteChristian Seidel
35Gelbe KarteMarco Wölfel
32TorMarcus Pechtl
31Gelbe KarteMaik Strobel
28Gelbe KarteMirko Particke
24TorRobin Teubner

 Zusammenfassung

Der FCL überwintert in der Fußball-Landesliga auf Platz 12. Im Heimspiel gegen den punktgleichen, aber einen Rang besseren Reichenbacher FC kam der Aufsteiger zu einem 1:1.

Es ist ein Unentschieden und nicht der erhoffte Heimsieg geworden. Die Landesliga-Fußballer des FC Lößnitz (12.) trennten sich am Sonnabend vom Reichenbacher FC (11.) im letzten Punktspiel vor der Winterpause 1:1 (1:1). Vor heimischer Kulisse auf dem Kunstrasen im Stadion an der Talstraße hat sich die Elf von Trainer Mike Welwarsky gut verkauft. Er spricht von einem starken Auftritt des Aufsteigers: „Generell setzten wir das um, was wir uns vorgenommen hatten. Wir waren 90 Minuten spielbestimmend, hatten viel Ballkontrolle, beherrschten den Gegner deutlich. Aber leider gab es am Ende aus unserer Sicht nicht das richtige Ergebnis.“ Die Gastgeber hatten hochkarätige Chancen, konnte diese allerdings bis auf eine nicht verwandeln. In der 24. Minute gingen die Platzherren Führung. Robin Teubner setzte sich auf der linken Seite durch und traf von der Strafraumgrenze zum 1:0. Doch die Freude darüber währte nur kurz: In der 32. Minute glichen die Vogtländer aus. Welwarsky: „Nach einer Ecke für uns sind wir von den Reichenbachern ausgekontert worden. Es war der einzige größere Fehler, den wir uns geleistet haben. Der Gegner hat das kaltschnäuzig ausgenutzt.“ Der FCL schaffte es nicht, einen zweiten Treffer zu erzielen. Die zweite Halbzeit blieb torlos. „Das 1:1 ist schmeichelhaft für uns“, sagte Reichenbachs Trainer Ronald Färber, der einst für Wismut Aue in der DDR-Oberliga spielte und später lange beim VFC Plauen war. „In der ersten Halbzeit haben wir viel investiert und den Ausgleich geschafft. Nach der Pause war Lößnitz die bessere Mannschaft, wir haben das Ergebnis nur noch verwaltet. Es gibt Spiele wie das heute, da musst du mit einem Punkt leben können.“ Die Fußballer treten nach dieser Partie in die Winterpause ein. Zwar wird in Lößnitz noch bis 15. Dezember trainiert, doch dann gibt es erst mal eine Ruhephase. Trainingsstart im nächsten Jahr ist am 16. Januar 2017.

 

Im Landesliga-Heimspiel gegen den Reichenbacher FC behauptete der Lößnitzer Danny Troschke den Ball hier gegen Maik Strobel.Foto: Ralf Wendland

Quelle:Freie Presse Lokalausgabe Aue-Schwarzenberg

 

Mit einem Ausgleichstreffer der Marke „Tor des Monats“ und etwas Glück ist den Reichenbacher Sachsenliga-Fußballern am Samstag ein Remis in Lößnitz geglückt.

Der Reichenbacher FC hat mit einem 1:1-Unentschieden beim FC Lößnitz am Samstag die Herbstserie in der Fußball-Landesliga abgeschlossen und ist damit zum vierten Mal in Folge ungeschlagen geblieben. Das siebente Remis der Vogtländer trug am Ende allerdings das Prädikat „schmeichelhaft“. Denn auf dem Kunstrasenplatz waren die Gastgeber über weite Strecken spielbestimmend und hatten ein Chancenplus. Allerdings stemmten sich die Vogtländer auf glattem Geläuf mit allem Einsatz dagegen und bewiesen vor allem in den Luftduellen ihre Stärke.Als Turm in der Schlacht erwies sich einmal mehr Torhüter Bößneck, der zahlreiche Einschussgelegenheiten der Erzgebirger zunichtemachte und damit seine Farben bis zum Abpfiff im Rennen hielt. Ausgerechnet sein einziger Lapsus im Spiel bescherte den Lößnitzern aber die Führung. Denn als sich Teubner über halblinks an die Strafraumgrenze dribbelte und abzog, ließ Bößneck den haltbar erscheinenden Ball über beide Fäuste rutschen. Die Freude der Lößnitzer währte aber nicht lange. Denn mit der ersten Gelegenheit und einem Kontertor par excellence glich der Reichenbacher FC aus.Einen Abwurf von Torhüter Bößneck nahm Schwandner an der Mittellinie auf und beförderte die Kugel als Diagonalflanke auf die rechte Außenbahn. Ein Lößnitzer unterlief dort den Ball, Pechtl bekam diesen vor den Fuß und fasste sich von der rechten Strafraumgrenze ein Herz. Im hohen Bogen schlug das Streitobjekt im Dreiangel ein – ein Treffer Marke „Tor des Monats“ und ein Ausgleich aus dem Nichts. Denn bis dato setzten die Hausherren die Akzente, die sich aber vor dem RFC-Kasten nichts Zwingendes erarbeiteten. Ausnahme: Bößnecks Glanztat zu Beginn, als er Teubner per Fußparade den Schneid abkaufte.Mit dem 1:1 im Rücken wurden die Reichenbacher stärker. Sogar die Führung lag in der Luft, doch ein flach gezogener Freistoß von Pechtl klatschte nur an die rechte Torstange (41.). Fast im Gegenzug rückte Bößneck wieder in den Mittelpunkt, als er einen Drehschuss von Werneke mit tollem Reflex klärte. Nach dem Seitenwechsel verlagerte sich das Geschehen immer mehr in die Gästehälfte. Messerscharf und temporeich ging es zur Sache, geprägt von vielen bissig geführten Zweikämpfen, bei denen der Referee voll gefordert wurde, in seinen Entscheidungen aber meist richtig lag.Bange Minuten hatte der RFC gleich nach Wiederbeginn zu überstehen. Samatovs Versuch lenkte Bößneck mit einer Hand noch an die Latte (52.), der Kopfball des blank stehenden Kapitän Deland zischte übers Dreiangel. Mit Kontern sorgte der RFC zwar das eine oder andere Mal für Entlastung, spielte diese aber nicht konsequent zu Ende. Echte Torgefahr gab es auf der anderen Seite. Trehkopf (66.) und Werneke (72.) ließen das 2:1 für die Lößnitzer liegen, die sich dann aber in der Schlussviertelstunde an der RFC-Abwehrwand festrannten.Mit Glück und Geschick brachten die Vogtländer den kostbaren Zähler über die Runden. „Mehr war heute nicht drin. Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr viel Zugriff aufs Geschehen gehabt und waren meist mit Defensivaufgaben beschäftigt. Unser Torwart hat seinen Lapsus zum 0:1 im weiteren Verlauf mehr als wettgemacht. Mit dem Unentschieden können wir gut leben“, meinte Kapitän Steffen Vogel.Sein Trainer Ronald Färber lobte die kämpferische Note, die seine Männer zum Jahresabschluss zeigten: „Die haben von der ersten bis zur letzten Minute gewackelt, was das Zeug hielt. Heute haben wir mal einen Zähler eingefahren, den wir zuvor liegen ließen. Ausgleichende Gerechtigkeit eben.“

 Quelle:Freie Presse Lokalausgabe Reichenbach