Satzung des Fussballclub 1910 Lößnitz

 

 

1. Allgemeines

 

 

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

 

  1. Der Vereinführt den Namen Fussballclub1910Lößnitze.V.

 

  1. Sitz des Vereinsist 08294 Lößnitz

 

  1. Der Verein ist im Vereinsregister des AG Aue eingetragen

 

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

  1. Vereinszweck

 

  1. Der Verein bezweckt die Pflege der Leibesübungen auf breiter Grundlage und die Förderung des Sports als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit und als Möglichkeit für insbesondere junge Menschen, ihr Leistungsvermögen zu erproben;

  2. Der Verein fördert den Leistungssport auf allen Ebenen und widmet sich insbesondere auch dem Freizeit- und Breitensport;

  3. Der Verein bezweckt die Pflege und Förderung der allgemeinen Jugendarbeit.

 

  1. Der Vereinszweck wird erreicht durch:

 

  1. Das Abhalten von regelmäßigen Trainingsstunden;

  2. Die Durchführung eines regelmäßigen Trainingsstunden;

  3. Den Aufbau eines umfassenden Trainings- und Übungsprogramms für alles Bereiche; einschließlich des Freizeit- und Breitensports;

  4. Die Teilnahme an sportspezifischen und auch übergreifenden Sport- und Vereinsveranstaltungen;

  5. Die Durchführung von allgemeinen Jugendveranstaltungen und – Maßnahmen;

  6. Die Beteiligung an Turnieren und Vorführungen, sportlichen Wettkämpfen.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des AbschnittsSteuerbegünstigteZweckeder Abgabenordnung.

 

  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsmäßigen Zwecken verwendet werden.

 

  1. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaften als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

  1. Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keinen Anspruch am Vereinsvermögen.

  

§ 4 Verbandsmitgliedschaften

 

  1. Der Verein ist im Mitglied im

 

  1. Landessportbund Sachsen e. V.

  2. Kreissportbund Aue – Schwarzenberg e. V.

  3. Sächsischen Fußballverband e. V.

 

 

  1. Der Verein erkennt die Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach Absatz 1 als verbindlich an.

 

  1. Die Mitglieder des Vereins unterwerfen sich durch ihren Beitritt zum Verein den maßgeblichen Satzungen, Ordnungen und Wettkampfbestimmungen der Verbände nach Absatz1. Soweit danach nach Verbandsrecht zwingend ist, überträgt der Verein seine Ordnungsgewalt auf den jeweiligen Verband nach Absatz1.

 

 

2. Vereinsmitgliedschaft

 

 

§ 5 Mitgliedschaften

 

  1. Mitglied können nur natürliche und juristische Personen werden.

 

  1. Der Verein besteht aus:

  1. ordentlichen Mitgliedern,

  2. außerordentlichen Mitgliedern

  3. Ehrenmitgliedern

 

  1. Ordentliche Mitglieder sind alle Mitglieder, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen, ohne Rücksicht auf das Lebensalter.

 

  1. Außerordentliche Mitglieder sind die passiven und fördernden Mitglieder des Vereins.

 

  1. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Personen, die sich um den Verein in besonderer Weiseverdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.

 

  1. Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim Vorstand beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren Abwesenheiten (z. B. beruflicher Art, Ableistung des Wehrdienstes etc.) oder aufgrund besonderer persönlicher oder familiärer Gründe. Während des Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedsrechte und –pflichten des Mitglieds ausgesetzt.

 

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

 

  1. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftliches Aufnahmegesuch an den Vorstand zu richten.

 

  1. Das Aufnahmegesuch eines beschränkt Geschäftsfähigen oder Geschäftsunfähigen ist von dem/den gesetzlichen Vertreter(n) zu stellen.

 

  1. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand durch Beschluss. Mit Beschlussfassung beginnt die Mitgliedschaft. Das Mitglied erhält eine schriftliche Aufnahmebestätigung.

 

  1. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme muss nicht begründet werden.

 

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

 

  1. Mitgliedschaftendetdurch:

 

  1. Austritt aus dem Verein (Kündigung),

  2. Streichung aus der Mitgliederliste,

  3. Ausschluss aus dem Verein oder

  4. Tod/Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Personen

 

  1. Der Austritt aus dem Verein(Kündigung) erfolgt durch eine schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten erklärt werden.

 

  1. Ein ordentliches Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Beiträgen an die zuletzt dem Verein bekannte Adresse in Verzug ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung ein Monat verstrichen ist und in dieser Mahnung ausdrücklich die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung soll dem Mitglied mitgeteilt werden.

 

  1. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, blieben hiervon unberührt.

 

  1. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und deren Zahlweise und Fälligkeit bestimmt der Vorstand durch Beschluss.

 

  1. Die Beitragshöhe kann nach Mitgliedergruppen/Abteilungen unterschiedlich festgesetzt werden. Die Unterschiede müssen sachlich gerechtfertigt sein.

 

  1. Der Vorstand kann in begründeten Einzelfällen Beitragsleistungen und- pflichten ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 

  1. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Für die außerordentliche Mitgliedschaft kann die Beitragsordnung besondere Beitragsregelungen festlegen.

 

  1. Der Vorstand ist zudem ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen und darin Einzelheiten zum Beitragswesen des Vereins zu regeln.

 

 

§ 8 Ordnungsgewalt des Vereins

 

  1. Jedes Mitglied verpflichtet sich, gegebenfalls einem gegen das Mitglied eingeleiteten Ordnungsverfahren vor dem dafür satzungsrechtlich bestimmten Organ zu unterwerfen. Dies nach Maßnahme beschlossener Vereinsordnung oder im Hinblick auf Verbandsordnungen/Richtlinien entsprechend § 4.

 

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, sich einer Ladung eines Ordnungsorgans Folge zu leisten und vor ihm wahrheitsgemäß auszusagen.

 

  1. Gleiches gilt für Verfahren nach § 8 der Satzung.

 

  1. Sollte es zwischen dem Verein und einem Mitglied zu Streitigkeiten aus dem Mitgliedschaftsverhältnis kommen, ist zunächst eine Klärung mit dem Vorstand herbeizuführen. Gegen eine Entscheidung des Vorstandes hat das betroffene Mitglied das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen.

 

 

3. Die Organe des Vereins

 

 

§ 9 Die Vereinsorgane

 

  1. Die Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung,

  2. der Vorstand.

 

  1. Alle Organmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

 

  1. Für die Abgeltung des Aufwandsersatzes gilt die jeweils aktuell bekanntgegebene Verwaltungs- und Reisekostenordnung des Vereins, die vom Vorstand beschlossen wird.

 

§ 10 Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung

 

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste gesetzgebende Organ des Vereins.

 

  1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet in der Regel einmal jährlich statt. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand per Aushang im Vereinsheim (Schwarzes Brett). Zwischen dem Tag der Einberufung und der Mitgliederversammlung muss eine Frist von zwei Wochen liegen. Die Tagesordnung, die der Vorstand festlegt, ist der Einladung beizufügen.

 

  1. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist. Absatz 2 gilt entsprechend. Das Minderheitenverlangen ist von mindestens 20% der Vereinsmitglieder zu stellen.

 

  1. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

 

  1. Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten, bei dessen Verhinderung von einem anderen Mitglied des Vorstandes geleitet.

 

  1. Alle Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen per Handzeichen. Wenn der Antrag auf geheime Abstimmung gestellt wird, entscheidet darüber die Mitgliederversammlung.

 

  1. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat die Ergänzung der Tagesordnung, die von den Mitgliedern beantragt wurden, bekanntzugeben.

 

  1. Die Versammlung beschließt die Aufnahme von Ergänzungen der Tagesordnung.

 

  1. Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand und von den Mitgliedern eingebracht werden. Sie müssen eine Woche vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mit Begründung vorliegen.

 

  1. Für die Zulassung Dringlichkeitsanträgen zur Beratung und Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Als Dringlichkeitsanträge sind nur solche Anträge zulässig, die ihrer Natur nach nicht fristgerecht eingereicht werden konnten. Satzungsänderungen oder Auflösungsanträge sind von dieser Regelung grundsätzlich ausgeschlossen.

 

  1. Weitere Einzelheiten können vom Vorstand in einer Geschäftsordnung geregelt werden.

 

§ 11 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

 

Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich in folgenden Vereinsangelegenheiten zuständig:

 

  1. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes;

 

  1. Entlastung des Vorstandes;

 

  1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltplanes für das nächste Geschäftsjahr;

 

  1. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes

 

  1. Wahl der Kassenprüfer;

 

  1. Änderung der Satzung und Beschlussfassung über die Auflösung/Fusion des Vereins;

 

  1. Ernennung von Ehrenmitgliedern/Ehrenvorständen;

 

  1. Beschlussfassung bzgl. Beschwerden über Vereinsausschlüsse;

 

  1. Wahl der Delegierten zu Verbandstagungen;

 

  1. Beschlussfassung über eingereichte Anträge;

 

  1. Verabschiedung von Vereinsorganen, soweit diese nicht nach Satzung oder Beschluss der Mitgliederversammlung in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen.

 

§ 12 Vorstand

 

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus:

  1. dem Präsidenten

  2. dem Vizepräsidenten

  3. dem Schatzmeister

 

  1. Eine Personalunion ist unzulässig.

 

  1. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt vier Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf der Amtszeit im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist, Abwesende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zu Annahme des Amtes vorher schriftlich erklärt haben.

 

  1. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtszeit des Ausgeschiedenen einen Nachfolger bestimmen.

 

  1. Die Mitglieder des Vorstandes haben in der Vorstandssitzung je eine Stimme.

 

  1. Sitzungen des Vorstandes werden durch den Präsidenten, bei dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten, einberufen.

 

  1. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

 

  1. Vorstand im Sinne des §26BGB sind der Präsident, der Vizepräsident, der Schatzmeister. Der Verein wird durch den Präsidenten allein, im Übrigen durch den Vizepräsident mit dem Schatzmeister gemeinsam, gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

 

§ 13 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstandes

 

  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.

 

  1. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

  1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliedersammlung,

  2. Ausführung und Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

  3. Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes und der Jahresrechnung,

  4. Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern,

  5. Streichung von Mitgliedern aus der Mitgliederliste,

  6. Ausschluss von Mitgliedern.

 

§ 14 Beschlussfassung, Protokollierung

 

  1. Alle Organe des Vereins fassen ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit diese Satzung keine anderen Regelungen vorsieht. Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Eine Stimmrechtsübertragung ist ausgeschlossen.

 

  1. Alle Beschlüsse der Organe sind schriftlich zu protokollieren und vom jeweiligen Protokollführer und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen.

 

  1. Geschäftsordnung,

 

  1. Verwaltungs- und Reisekostenordnung

 

§ 15 Kassenprüfung

 

  1. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand oder einem sonstigen Vereinsvermögen angehören dürfen.

 

  1. Die Amtszeit der Kassenprüfer entspricht der des Vorstandes.

 

  1. Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten dem Vorstand und der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht.

 

 

 

 

 

  1. Schlussbestimmungen

 

§ 17 Auflösung des Vereins und Vermögensanfall

 

  1. ZurAuflösungdesVereinsisteineMehrheitvonvierFünftelnderabgegebenengültigenStimmenerforderlich.

 

  1. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der Präsident und der Vizepräsident als Liquidatoren des Vereins bestellt.

 

  1. BeiAuflösungoderAufhebungdesVereinsoderbeiWegfallseinesbisherigenZweckesfälltdasVermögendesVereinsandieStadtLößnitz,dieesunmittelbarundausschließlichfürgemeinnützigeundausschließlichfürgemeinnützigeZweckezuverwendenhat.

 

§ 18 Gültigkeit dieser Satzung, Schlussbestimmungen

 

  1. Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 30.11.2004 beschlossen.

 

  1. Die Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

  1. Alle bisherigen Satzungen des Vereins treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.

 

 

 

Lößnitz, den 08.12.2009