Kunstrasenplatz im Stadion an der Talstraße

Baubeginn: 16.August 2010

Bautafel

19.August 2010

19.August 2010

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26.August 2010

26.August 2010

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02.09.2010

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16.09.2010

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23.09.2010

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05.10.2010

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15.10.2010 Bürgermeister G.Troll im Einsatz

15.10.2010

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21.10.2010

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02.11.2010

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10.11.2010

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Nach nur drei Monaten Bauzeit hat Lößnitz einen modernen Kunstrasenplatz

VON STEFAN UNGER

EINER DER LETZTEN HARTPLÄTZE DER REGION GEFALLEN

Am Dienstagabend fand nach nur dreimonatiger Bauzeit die Abnahme des neu erbauten Kunstrasenplatzes des FC 1910 Lößnitz statt. Damit verbessern sich nun die Trainings- und Wettkampfbedingungen für die Kicker der Muhme entscheidend. Denn vor allem bei schlechtem Wetter und im Winter finden nun die Fußballer einen ordentlichen Untergrund vor. Aber auch die Fußballer von allen Vereinen der Region profitieren vom neuen Platz in Lößnitz. Mit einem Investitionsvolumen von 483.000 Euro wurde damit einer der letzten Hartplätze des Altkreises Aue-Schwarzenberg beerdigt. Fördermittel in Höhe von 341.000 Euro flossen ins Stadion an der Talstraße,der Anteil der Stadt Lößnitz,die Eigentümer der Immobilie ist,beträgt somit 142.000 Euro. „Doch der Verein war nicht untätig. Wir haben in Eigenleistung fast 60.000 Euro erbracht. Vor allem unsere Sportler haben viele Stunden am Bau mitgewirkt“, berichtet der Präsident des FCL, Maximalian Garbas, voller Stolz. Zur 100-Jahr-Feier im Sommer wurde der erste Spatentisch in der Bergstadt vollzogen. „Nun soll noch in diesem Jahr, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, die feierliche Übergabe erfolgen. Geplant ist Mitte Dezember. „Die heutige Abnahme haben wir vorgezogen, damit die Fußballer schon jetzt bei diesem Schmuddelwetter auf dem Platz trainieren können und um nebenan den Naturrasen zu entlasten“,sagt der verantwortliche Planer und Bauüberwacher Jan Auerswald vom Auer Architektur-und Ingenieurbüro, der selbst in Lößnitz von den Schülern bis ins Männerteam dem Ball sehr erfolgreich nachjagte.

EINHEIMISCHE FIRMENSORGEN FÜR QUALITÄT

Die im Jahr 1975 gebaute Drainage musste komplett neu gebaut werden und eine ordentliche Beleuchtung sorgt nun dafür, dass auch in den Abendstunden problemlos Sport getrieben werden kann. Ein Zaun um jeden neuerbauten Sportplatz gehört heute zum Standard. „Mit den ortsansässigen Firmen Phönix Bau Aue, Müller Bau und Elektro Hahn aus Lößnitz war ein sehr gutes Zusammenarbeiten“,lobt der Vereinsberater in Rechtsfragen Egon Hübner aus Affalter. Lediglich nur noch vier Hartplätze, so genannte Schmirgelscheiben, findet man nun in der Region um Aue-Schwarzenberg in Alberoda, Albernau,Carlsfeld und in Erlabrunn vor.

BEZIRKSLIGIST FC 1910 LÖSSNITZ AUF HÖHENFLUG

Ob der momentane Höhenflug der ersten Männermannschaft in der Bezirksliga auf den Bau des Kunstrasenplatzes zurückzuführen ist, wollte am Dienstag zur Bauabnahme niemand bestätigen.„Wahrscheinlich haben sich die freiwilligen Arbeitsstunden positiv auf die Fitness meiner Spieler ausgewirkt“, scherzte der Trainer Mike Welwarsky. Seine starke Truppe steht nach zwölf Spielen derzeit als einzige Mannschaft in der Bezirksliga ohne Niederlage auf einem hervorragenden fünften Platz, nur drei Zähler hinter dem Spitzenreiter Handwerk Rabenstein.